Geschichte Hotel Unser Hotel ist eine familiengeführte geschichtsträchtige Einkehrstätte seit 1839. Im Jahr 1994 wurde diese um ein kleines gemütliches Hotel mit komfortablen Zimmern erweitert.
Der sächsische Prinzenraub
Wenn wir sagen, dass unser Hotel auf historischem Boden steht, so ist das nicht übertrieben, denn im Jahr 1455 wurde hier am Fürstenberg der Prinzenräuber Kunz von Kauffungen gestellt. Besagter Ritter war der Meinung, der sächsische Kurfürst Friedrich II. der Sanftmütige (1428-1464) hätte ihn um Geld und Güter betrogen. Seine Forderungen versuchte er mit Gewalt durchzusetzen und entschloss sich mit einigen Mitstreitern die beiden Prinzen Ernst und Albrecht zu entführen. In der Nacht vom 7. zum 8. Juli 1455 drang er mit seinen Vasallen in das Altenburger Schloss ein und nahm die beiden Prinzen gefangen. Kunz von Kauffungen flüchtete mit dem Prinzen Albrecht, seine Mitstreiter, die Ritter von Mosen und von Schönfeld hatten den Prinzen Ernst in ihrer Gewalt. Auf getrennten Wegen in Richtung Süden versuchten sie die böhmische Grenze zu erreichen. Doch schon am ersten Tag der Flucht stellten erzgebirgische Köhler den flüchtenden Kunz von Kauffungen im Waldgebiet zwischen Schwarzenberg und Grünhain. Prinz Albrecht wurde von Köhler Georg Schmidt befreit und Kunz von Kauffungen wurde ins Kloster Grünhain gebracht. Kunz von Kauffungen überführte man nach Freiberg. Das dortige Gericht verurteilte ihn wegen Landfriedensbruch zum Tode. Am 14. Juli 1455 wurde er auf dem Obermarkt öffentlich mit dem Schwert enthauptet. 1822 wurde hier am Fürstenberg ein Obelisk zur Erinnerung an die Heldentat des Köhler Schmidt, welcher hernach „Triller” genannt wurde, errichtet. 1838 wurde eine Schutzhütte für den Obelisken gebaut, die Köhlerhütte-Fürstenrunn. 1839 wurde dann eine Gaststube eingeweiht und eine Schank- und Speisen-Konzession erteilt.
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